Ratgeber zum Thema UMTS Flatrate
Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen rund um das Thema UMTS Flatrate. Neben einem Vergleich der wichtigsten UMTS Flatrate Angebote findet man auf flat-umts.de auch eine Zusammenstellung der interessantesten UMTS Tarife für mobiles Surfen ohne Vertrag. Zusätzliche Informationen rund um die Themen Mobiles Internet und UMTS finden Sie unter "UMTS Info".
Was ist eine UMTS Flatrate?
Mit einer UMTS Flatrate kann man über das Mobilfunknetz von jedem Standort aus im Internet surfen oder eMails abfragen. Wer mit seinem Notebook von unterwegs ins Internet gehen möchte, benötigt lediglich ein UMTS-Modul bzw. -Modem. Entweder man verfügt über einen Laptop, bei dem ein UMTS-Modul bereits an Bord ist, oder man nutzt für den mobilen Internet-Zugang eine UMTS-Laptopkarte, eine UMTS-Surfbox oder einen UMTS Stick. Ebenso kann man ein UMTS Handy als Modem einsetzen. Die meisten UMTS-Modems werden im Rahmen von Flatrate-Paketen sehr günstig angeboten.

Mittlerweile haben alle deutschen Mobilfunkunternehmen eine UMTS Flatrate im Programm. Neben den Netzbetreibern bieten auch etliche Service-Provider eine Notebook-Flatrate an.
Bei einer UMTS Flatrate handelt es sich um einen Pauschaltarif, d.h. es wird nicht nach Zeit oder Volumen abgerechnet, sondern der Nutzer bezahlt einen festen monatlichen Betrag, unabhängig davon, wie viel Zeit er im Internet versurft oder wie hoch die versurfte Datenmenge ist. Es wird lediglich der vertraglich festgelegte Monatspreis für die UMTS-Nutzung fällig. Die Laufzeit eines UMTS-Flatrate-Vertrages beträgt in der Regel 24 Monate. Manchmal werden UMTS Flatrates mit kürzeren Laufzeiten angeboten.
Um die Netze zu schonen werden mittlerweile alle UMTS Flatrates als so genannte UMTS "Fair Flatrates" offeriert. D.h. die Anbieter drosseln ab einem bestimmten Datenvolumen die Geschwindigkeit. Bei den meisten Datenflatrates liegt die Grenze bei 5 GB. Wer im Laufe eines Monats mehr als 5 GB versurft, muss sich für den Rest des Monats mit niedrigen Surfgeschwindigkeiten begnügen. Die Fair-Use-Regelung hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf die tatsächlichen Flatrate-Kosten. Die Monatspauschale ist immer die gleiche.
UMTS-Netze: Qualitätsunterschiede
Da im UMTS Bereich die Übertragungsgeschwindigkeiten vom Netz abhängig sind kommt der Netzqualität eine besondere Bedeutung zu. In Deutschland ist die Netzabdeckung bei allen vier Netzanbietern fortschrittlich, dennoch bestehen Unterschiede hinsichtlich Ausbau- und Modernisierungsgrad.
Flächendeckende UMTS-Verfügbarkeit
Das UMTS-Netz wird von den einzelnen Mobilfunkbetreibern in Deutschland ständig weiter ausgebaut. Insbesondere die großen Städte und bevölkerungsdichten Gebiete sind bereits heute schon gut abgedeckt. Wenn mal kein UMTS-Empfang möglich ist, wird man automatisch in ein GSM-Netz geschaltet. Oft kann man auch über EDGE, sprich in etwa mit halbem UMTS-Speed, mobil im Internet surfen. Einige Anbieter (z.B. T-Mobile) können bereits ihr mit EDGE aufgerüstetes GSM-Netz flächendeckend in ganz Deutschland offerieren. Vodafone, o2 und E-Plus ziehen nach und bauen EDGE ebenfalls flächendeckend aus. Neben dem EDGE-Ausbau sind die Netzbetreiber bestrebt HSPA, den Datenturbo für UMTS-Netze sukzessive aufzubauen. Nachdem T-Mobile und Vodafone seit geraumer Zeit mobile Breitband-Geschwindigkeiten bieten, die es mit DSL aufnehmen können, eilt o2 den Platzhirschen mit großen Schritten hinterher. E-Plus bietet noch kein HSDPA an.
Surf-Sticks werden in mehreren Varianten angeboten, wobei sich diese weniger in der Technik, als im angebotenen Tarif unterscheiden. Grob kann man zwischen zwei Versionen unterscheiden. Zum einen gibt es Postpaid-Sticks. Hierbei schließt man mit einem Provider einen Vertrag ab und bekommt den Stick oft für einen symbolischen Preis von einem Euro überlassen.
Wer sich nicht zwischen sechs Monaten und zwei Jahren binden will, legt sich einen Prepaid Surfstick zu. Dieser kostet zwar in der Regel etwas mehr (etwa zwischen 30 und 80 Euro), jedoch entfällt jegliche Vertragsbindung. Nach dem Kauf eines Prepaid-Sticks hat man oft die Wahl zwischen Tages-Flatrates und Monats-Flatrates, die jeweils im Voraus buchbar sind.
Vorsicht vor dem Sim-Lock
Bevor man sich für einen Surf Stick entscheidet, sollte man überprüfen, ob der Stick mit oder ohne SIM-Lock angeboten wird. Ist ein Internet Stick mit einem Sim-Lock versehen, so kann er nur nur mit Sim-Karten eines bestimmten Anbieters genutzt werden. Diese Sperre wird von zahlreichen Providern eingebaut, um sich zu versichern, dass der Kunde nicht übereilt zu einem anderen Betreiber wechselt.
Wer bei der Wahl des Netzes dauerhaft unabhängig bleiben will kann sich einen UMTS Stick ohne Simlock besorgen. Die Wahlfreiheit hat aber ihren Preis, denn unabhängige Surf-Sticks sind in der Regel wesentlich teurer als ihre Artgenossen mit Sim-Lock. Zu denken, dass jeder Prepaid Surf Stick automatisch ohne Simlock läuft, ist in diesem Zusammenhang ein Trugschluss. Auch ein Prepaid Internet Stick kann mit einem Simlock versehen sein.
Wann kommt die erste LTE-Flatrate?
Beim mobilen Breitband-Internet gilt derzeit noch die UMTS-Geschwindigkeit als das Maß aller Dinge. Die Aufrüstung der UMTS-Netze durch die HSPA-Erweiterung HSDPA brachte die UMTS-Downloads auf stolze 7,2 Mbit/s. Durch HSPA+ wären in den heutigen UMTS-Netzen 14,4 Mbit/s möglich. O2 testet in München sogar HSPA+ mit 28,8 Mbit/s. Trotz der zahlreichen HSPA-Erweiterungen haben es heutige Nutzer nach wie vor mit UMTS-Flatrates zu tun.
Im Rahmen der Mobilfunk-Auktion 2010 werden Frequenzen für den kommenden Mobilfunk-Standard LTE vergeben. Wann die Netzbetreiber mit dem Aufbau neuer LTE-Netze starten werden steht noch nicht fest. Deshalb kann man zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sagen, wann die ersten LTE Tarife oder gar eine LTE Flatrate herauskommen werden. Mit der Frage wie eine LTE Flatrate künftig aussehen und wie sich eine LTE Flat von einer UMTS Flat unterscheiden könnte, beschäftigt sich ein Artikel auf dem laptopkarten.de-Portal.
UMTS in Konkurrenz zu DSL
Die "normalen" UMTS-Geschwindigkeiten kommen mit rund 384 Kbit/s nicht an DSL heran. Wer jedoch über HSDPA mobil ins Internet geht, kann mancherorts mit Surfgeschwindigkeiten rechnen, die einem 6000er DSL-Anschluss ebenbürtig sind. Neben einem ähnlichen Breitband-Speed wie bei DSL erfeuen sich heutige UMTS-Tarife, aber in erster Linie deshalb einer so großen Beliebtheit, weil man sie im Gegensatz zu DSL nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern eben von unterwegs jederzeit in Anspruch nehmen kann.
Quellen zum Thema "Breitband-Internet": Wie eingangs erwähnt setzt sich diese Informationsseite ausschließlich mit dem mobilen Internet und entsprechenden Datentarifen auseinander. Weiterführende Informationen zum Thema UMTS finden Sie auf dem Mobilfunk-Portal umts.info. Fachinformationen rund um das Thema DSL finden Sie beispielsweise auf dem Portal dslweb.de. Informationen zum Festnetz-Internet, unterschiedlichen Breitband-Techniken und einen DSL Vergleich bietet Ihnen ebenfalls das Portal dsl-corner.de.

