UMTS Fair Flatrate

Der Markt für mobile Flatrates ist seit geraumer Zeit in Bewegung. Wurden zu Beginn der "Datenflatrate-Zeitrechnung", sprich zwischen 2005 und 2007 noch die so genannten "echten Flatrates" im Mobilfunkbereich angeboten, so existiert mittlerweile kein einziger Anbieter auf dem Markt, der seine UMTS Flatrate ohne ein Surf-Limit ins Rennen schicken würde. Dementsprechend werden in der heutigen Zeit im Datenbereich nur noch die so genannten UMTS Fair Flats offeriert.

Fair Flatrate

Aber eines gleich vorweg: Den meisten Usern, die das mobile Internet regelmäßig - sprich täglich - nutzen, wird das zur Verfügung gestellte Limit, meist 5 GB, völlig ausreichen. Wer dennoch mal über das Ziel hinausschießen sollte und im Rahmen eines Monats das vorgeschriebene Downloadvolumen überstrapaziert, muss keine zusätzlichen Kosten fürchten. Der Kunde wird lediglich über die "Geschwindigkeits-Peitsche" zum "gehorsamen Surfen" aufgefordert. Will heißen: Wer im Laufe des Monats mehr als das vorgeschriebene Downloadvolumen versurft, muss für die restliche Zeit (nur im jeweiligen Monat wohlgemerkt) mit einer wesentlich niedrigeren Surfgeschwindigkeit beim mobilen Surfen zurecht kommen.

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Worauf basiert das Fair-Flat-Modell?

Der Grund warum sich viele Anbieter im Zusammenhang mit der Nutzung des mobilen Internets „lediglich“ für eine Fair Flat und nicht für eine echte UMTS Flatrate entschieden haben ist die Tatsache, dass sich in einem Funknetz an einem bestimmten Ort alle Nutzer eine Funkzelle teilen müssen. Im Gegensatz dazu spielt es bei der Nutzung der Festnetzes keine Rolle, ob in einem Hochhaus nur einer über DSL im Internet unterwegs ist, oder ob alle Parteien zur gleichen Zeit im Internet surfen. Um sicher zu stellen, dass das eigene Netz nicht überlastet wird, stellen die Fair-Flat-Anbieter den Nutzern nur eine „eingeschränkte“ UMTS Flatrate zur Verfügung.

Im Gegensatz zur Fair-Flat-Regelungen der ersten Jahre, bei der die Verbraucher für jedes über 5 GB Datenvolumen hinausgehende Megabyte extra bezahlen mussten, werden die Kunden seit 2008 bei Überschreitung der Volumengrenze lediglich über die Reduzierung der Surfgeschwindigkeit an die Fair-Flat-Policy erinnert. Im Klartext heißt das: Wer über das Fair-Limit hinaus surft, darf das Internet im laufenden Monat nur noch mit einer wesentlich niedrigeren Übertragungsgeschwindigkeit nutzen. Sicherlich ist ein Download-Speed bei dem man sich an die Anfänge des Internets erinnert fühlt des Surfers Greul, dennoch dürften die meisten Verbraucher erfreut sein, dass Sie am Ende eines Monats nicht mit Mehrkosten belastet werden.

Was verstehen die Mobilfunker unter "fair"?

Aus der Sicht der Mobilfunkunternehmen bedeutet fair im Zusammenhang mit der UMTS Flatrate, dass der Anwender die Flatrate stets unter der Prämisse verwenden sollte, dass ihm – für die Nutzung auf dem höchsten Niveau, also für die besten Übertragungsgeschwindigkeiten – eigentlich jeden Monat nur ein bestimmtes Inklusivvolumen zur Verfügung steht. Was kompliziert klingt, ist im Grunde ganz einfach: Die Kunden bekommen also eine UMTS Flatrate zur Verfügung gestellt, bei der man das Inklusivvolumen im Auge behalten und das Netz des Anbieters nicht übermäßig ausnutzen sollte.