Mobiles Internet: Surfen wird immer günstiger
Dank sinkender Preise bei Datentarifen, einer UMTS-Flächenabdeckung die bis zu 80 Prozent erreicht und der Modernisierung und Erweiterung des UMTS-Netzes (z.B.HSDPA) gewinnt mobiles Internet mehr und mehr an Bedeutung.

Im Handy-Bereich macht sich spätestens seit der Einführung des Kulthandys iPhone ein wesentlicher Trend erkennbar: Mobiles Internet wird zur Standardanwendung auf Handys. Mobiles Internet kommt dem Wunsch und den Erwartungen der Anwender entgegen, die derzeit von einer "mobilen Welle" getragen werden und zunehmend auch von unterwegs auf das Internet zugreifen wollen.
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Viele Menschen wollen auf mobiles Internet nicht mehr verzichten
Egal ob man letztendlich über ein Handy, ein Smartphone, ein Subnotebook oder einen richtigen Laptop online geht: Es macht Spaß und ist zugleich praktisch, sich von unterwegs über Fahrpläne zu informieren, Sportergebnisse nachzuschauen, nebenbei ein paar E-Mails zu beantworten oder sich über die aktuellsten Internetnews auf dem Laufenden zu halten.
Wer mobiles Internet mal ausprobiert hat möchte es nicht mehr missen: Hier ein Zugfahrplan, dort eine Filmkritik, hier eine aktuelle News, dort das Abrufen einer E-Mail - von unterwegs ins Internet zu gehen, ist für viele ein Alltagskomfort, auf denen sie nicht mehr verzichten wollen.
Bundesnetzagentur sieht Mobiles Internet auf der Überholspur
Wie aus dem im Frühjahr 2008 von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Jahresbericht 2007 zum Telekommunikationsmarkt in Deutschland hervorgeht, ist mobiles Internet der Wachstumstreiber im TK-Sektor. Acht Jahre nach der Versteigerung der UMTS-Frequenzen sei mobiles Internet nach Ansicht des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, ganz klar auf der Überholspur.
„Wie jede neue Technik benötigen auch UMTS und die mittlerweile erfolgreichen Weiterentwicklungen Zeit, um zum Massengeschäft zu werden. Mit 8,7 Millionen UMTS-fähigen Mobiltelefonen oder Laptopkarten und einem Anstieg der regelmäßigen Nutzer um 263 Prozent von 2005 bis 2007 ist der Knoten jetzt aber geplatzt und das mobile Internet auf der Überholspur“, so der Leiter der Behörde auf der Pressekonferenz in Bonn.
Die Tatsache, dass sich mobiles Internet in den letzten Jahren so positiv entwickelt habe, begründete Kurth mit der UMTS-Netzabdeckung, die mittlerweile fast 80 Prozent der Bevölkerung erreiche, hohen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu sieben Megabit pro Sekunde und den erheblichen Preissenkungen bei den Tarifen. Egal ob es sich um eine Handy Flatrate, einen Datentarif auf Volumenbasis oder eine Notebook-Flatrate handelt, die Mobilfunker haben ihre Preise gegenüber den zurückliegenden Jahren deutlich gesenkt. Dennoch lohnt sich ein Mobiles-Internet-Vergleich. Man sollte erst alle Tarife genau unter die Lupe nehmen bevor man sich für einen Anbieter entscheidet.
