Moobicent-Konditionen an neue Situation angepasst
Der erste Anbieter, der das Surfen mit Notebook und Laptopkarte über UMTS in größerem Stil in Deutschland etablierte war Radicens mit ihrer Pionier-HSDPA-Flatrate Moobicent.
Nach nunmehr über einem Jahr ihres Bestehens wurde es anscheinend Zeit, diese erste Flatrate einer Generalüberholung zu unterziehen, und zwar aus mehreren Gründen.
So musste Moobicent jüngst Kritik einstecken, da einige Kunden ohne ersichtlichen Grund in ihrer Zugangsgeschwindigkeit zum mobilen Internet gedrosselt wurden. Als Begründung hielten technische Probleme her, aber letztendlich beklagten sich vor allem Poweruser über das Ausbremsen seitens Moobicent, weil sie die gebuchte echte HSDPA Flatrate voll ausnutzen wollten aber nicht konnten.
Moobicent hat dahingehend reagiert, dass man vom Full-Flat-Prinzip abgerückt ist und anstatt dessen eine Fair-Use-Flatrate anbietet, bei der von vorneherein eine Drosselung ab einem monatlichen Übertragungsvolumen von 10 GB eingeplant ist. Das muss kein Nachteil sein, da es jetzt eine transparente Regelung gibt, bei der jeder weiß woran er ist. Außerdem wird jede Drosselung am Ende des Monats aufgehoben und es kommt zu keinen anderen negativen Folgen wie Zusatzkosten o.ä. - und man ist auch bei Überschreitung des 10-GB-Limits weiter mobil online, wenn auch nur mit GPRS-Speed.
Beim Preis hat sich auch was getan: die monatliche Grundgebühr wurde von 39,95 € auf 34,95 € gesenkt, so dass Moobicent jetzt genau so viel oder so wenig kostet wie die Schwesterflat für das T-Mobile Netz, Moobiair.
Dazu kommen noch weitere kleinere Anpassungen, z.B. beim Hardwarepreis, der ebenfalls etwas gesenkt wurde. Neu ist auch die Wahlmöglichkeit bei den Vertragslaufzeiten. Entweder man bindet sich für 6 oder für 24 Monate - danach richtet sich dann auch der Preis für das UMTS Modem, wenn man denn eines braucht.
Außerdem musste man bei Moobicent wohl vor allem deshalb reagieren weil nach einem Jahr der Quasi-Alleinherrschaft über den HSDPA Internetzugang auf Flatrate-Basis die anderen Anbieter kürzlich mit eigenen guten Flatrate-Angeboten gepunktet hatten.
