Was ist UMTS?

UMTS steht für „universal mobile telecommunications system“ und beschreibt einen Funkstandard, der es ermöglicht jede Art von Daten über Mobilfunk zu übertragen. UMTS wird auch als Mobilfunk der dritten Generation (3G) bezeichnet. UMTS ist der Nachfolge-Standard der GSM-technologie.

Was kann UMTS

UMTS ist über die Sprachübertragung hinaus auch für den gesamten Einsatzbereich mobiler Datendienste konzipiert. Die UMTS-Technologie wird vielfach auch als drahtlose Breitband-Technik oder mobile DSL bezeichnet. Im Gegensatz zum GSM-Netz können im UMTS-Netz Daten wesentlich schneller transportiert werden. Somit können über UMTS neue Multimedia-Dienste wie Videokonferenzen, Bild-Telefonie, Mobile Banking, Email- oder VoIP realisiert werden.

Wie schnell ist UMTS?

Im (reinen) UMTS-Netz sind grundsätzlich Übertragungsraten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde möglich. Dies entspricht etwa sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit. Seit geraumer Zeit rüsten deutsche Mobilfunkunternehmen aber ihre Netze mit UMTS-Erweiterungen auf, so dass man heute mit wesentlich schnelleren Surfgeschwindigkeiten mobil im Internet unterwegs sein kann. Dank der Technologien HSDPA und HSUPA sind beim mobilen Internet mittlerweile schon Übertragungsgeschwindigkeiten möglich, wie man sie aus dem DSL-Bereich kennt.

Wo ist UMTS verfügbar?

Die großen Mobilfunker T-Mobile und Vodafone sprechen davon, dass ihre UMTS-Versorgung mittlerweile 80 Prozent der Bevölkerung erreicht. Die Netze werden immer weiter ausgebaut und mit neuesten Erweiterungen aufgerüstet. Insbesondere die großen Städte, die Ballungsräume und bevölkerungsdichten Gebiete sind heute schon erstklassig abgedeckt.

Was passiert wenn kein UMTS verfügbar ist?

Egal ob man mobiles Internet mit dem Handy oder dem Notebook nutzen möchte, alle UMTS-Geräte können sowohl im „normalen“ GSM-Netz als auch im UMTS-Netz funken und schaltet nach Bedarf zwischen beiden Netzen um. Immer dann wenn UMTS nicht zur Verfügung steht kommt automatisch das GSM-Netz bzw. seine Erweiterungen GPRS und EDGE zum Einsatz. So kann von den Mobilfunkunternehmen flächendeckend in ganz Deutschland eine mobile Internetverbindung gewährleistet werden.

Was braucht man für UMTS?

Um mobiles Breitbandinternet via UMTS nutzen zu können braucht man ein UMTS-fähiges Endgerät. Wer über ein UMTS-Handy verfügt, kann die bisherige SIM-Karte in das Gerät einsetzen und lossurfen. Wer seinen Laptop für UMTS-Internet nutzen möchte, benötigt ein entsprechendes UMTS-Modem, sprich eine UMTS-Karte, einen UMTS Stick oder eine UMTS-USB-Box. Ebenso kann auch ein UMTS-Handy als Modem verwendet werden, wenn man mit dem Notebook im Internet surfen möchte.

Seit wann gibt es in Deutschland UMTS?

Am 16. Februar 2004 konnte in Deutschland UMTS zum ersten Mal kommerziell genutzt werden. Vodafone startete den UMTS-Dienst als erster Mobilfunker Deutschlands. Bis zum Ende des Jahres 2004 führten auch die anderen Netzbetreiber (außer Quam und Mobilcom) UMTS in Deutschland ein.

Informationen zu UMTS

BASE Internet Flatrate

Weiterführende Infos

Mobiles Internet über UMTS ist zwar in aller Munde, doch nach wie vor wissen etliche Menschen nicht was die Vorteile von UMTS gegenüber DSL sind und wie sich UMTS in der Praxis effektiv nutzen lässt. Die folgenden Artikel sollen den Zugang zum Thema erleichtern und eine Orientierungshilfe bieten:

Mobiles Internet

UMTS in Deutschland

DSL-Internet-Anschluss

PC-Express-Card

WLAN-Hotspots

PCMCIA-Slot

Fair-Flatrate

Surf-Stick

UMTS-Router

Embedded Notebook

Mobiles Surfen über WLAN

UMTS-Netzabdeckung

 

simplydata